Kategorienbildung in der qualitativen Datenanalyse: induktiv, deduktiv, kreativ
| Interessant für... | alle, die sich theoretisch und/oder praktisch mit der Bildung und Anwendung von Kategorien im Rahmen eines empirischen Forschungsprojektes befassen wollen |
| Voraussetzungen | Solides Grundwissen in Methoden der empirischen Sozialforschung erleichtert das Verständnis der Inhalte des Workshops. |
| Überblick | Der Workshop gibt einen Überblick über Fragen der Kategorienbildung in der qualitativen und Mixed Methods Forschung. Zunächst wird auf den Begriff Kategorie und seine Relation zu anderen Begriffen im gleichen semantischen Umfeld eingegangen (z.B. Code, Konzept, Variable). Verschiedene Formen von Kategorien werden unterschieden bevor das eigentliche Hauptthema des Workshops beginnt: die verschiedenen Arten der Kategorienbildung. Drei in der Praxis hauptsächlich vorkommende Arten der Kategorienbildung werden dargestellt und anhand von Beispielen eingeübt: die deduktive Kategorienbildung, die induktive Kategorienbildung sowie eine Mischform, bei der aufbauend auf Anfangskategorien Kategorien am Material ausdifferenziert und weiterentwickelt werden. Es wird jeweils dargestellt, wie sich die Kategorienbildung mit MAXQDA umsetzen lässt. |
| Ziele | Nach diesem Workshop kennen Sie die Bedeutung des Begriffs Kategorie für die empirische Sozialforschung und können ihn von anderen Begriffen abgrenzen. Sie sind in der Lage, für die Analyse geeignete Kategorien zu bilden und praktisch einzusetzen. Sie können induktive von deduktiver Kategorienbildung unterscheiden und beide Formen in der Praxis miteinander kombinieren. Sie wissen, wie Sie MAXQDA für den Prozess der Kategorienbildung und den Prozess des Kodierens einsetzen können. |
| Inhalt |
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| Kursmaterial | Beispielinterviews und Kursmaterial werden zur Verfügung gestellt |